Informationen zur GPS-Navigation



Text/Fotos: Redaktion FA-Navigator
Für die Navigation mittels GPS-Daten im Gelände benötigt man ein mobiles Navigationsgerät auf das ein Track beziehungsweise eine Route übertragen wird. Routen und Tracks für Tourvorschläge gibt es zunehmend zum Herunterladen aus dem Internet. Wer sich seine Wanderung lieber individuell zusammenstellen möchte, benötigt zusätzlich noch digitale Karten und eine Software zur Tourplanung.
Navigationsgeräte
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Geräten für die mobile Navigation im Gelände, ob man nun mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist. Die Navigationsgeräte werden häufig ohne Kartenmaterial oder aber mit sehr allgemeinen Karten, die selten den Ansprüchen von Wanderen und Radfahrern genügen, ausgeliefert. Das Gerät an sich ermittelt zunächst einmal nur die aktuelle Position anhand des GPS-Ortungssystems. Je nach Qualität des Produktes ist der Empfang insbesonders in dichten Wäldern oder Schluchten mal besser und mal schlechter. Über die reine Positionsermittlung hinaus sind viele Navigationsgeräte mit einer barometrischen Höhenerfassung sowie einem elektronischen Kompass ausgerüstet. Mit manchen Geräten kann man auch Fotos aufnehmen und diese gleich positionsgenau einordnen. Zusätzliche Applikationen der Firmware (Software des Produktes) bieten daneben noch weitere Datenerfassungs- und -auswertungsmöglichkeiten.
Digitale Karten
An Kartenmaterial bieten die Hersteller meist die eigenen digitalen Karten zum Zukauf an. Daneben gibt es Firmen, die sich auf die Produktion von Karten spezialisiert haben, sowie frei im Internet

erhältliche Karten, die nach dem Vorbild von Wikipedia von Nutzern erstellt, gepflegt und aktualisiert werden. Für einige Regionen können diese Karten mit den kostenpflichtigen Angebot sehr gut mithalten. Wer sich jedoch überwiegend in weniger erschlossenen Gebieten aufhält, kommt an einer Investition kaum vorbei. Erhältlich sind Raster- und Vektorkarten.

Zum Navigieren benötigt man prinzipiell keine Karte. Es reicht eine Tour, die auf das Gerät überspielt wird und der man dann brav folgt. Das setzt jedoch großes Vertrauen in den Tourgestalter voraus, denn wenn der ungenau gearbeitet und Wege gezeichnet hat, die es nicht oder nicht mehr gibt, steht man sprichwörtlich im Wald.
Tracks und Touren
Tracks und Touren gibt es zum Download im Internet wie hier auf dem FA-Navigator. Meist werden Dateien im GPX-Format angeboten, die man dann mittels einer Software auf das Navigationsgerät überspielen kann. Mit den entsprechenden Karten und einer geeigneten Software lassen sich jedoch auch Touren selbst gestalten. Von Garmin gibt es dafür das Programm Basecamp. Die Firma Magicmaps hat dafür den Tour Expolorer. Dort zieht man mit einer elektronischen Bleistift auf der Karte eine Tour nach oder man markiert Wegpunkte und überlässt es der Routing-Funktion der Software, diese zu einer Tour zu verbinden.
Ungenauigkeiten bei der Navigation
Die Genauigkeit des GPS-Signals, der benutzten Karten und Touren sowie das Gelände, das man durchläuft, können gelegentlich zu Ungenauigkeiten bei der Navigation führen. Das System hilft zwar, sich sehr gut in Wald, Wiese und den Bergen zurecht zu finden, doch manchmal zeigt der gesunde Menschenverstand den Weg besser als die Elektronik.
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