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05.02. 2012
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Hunds-Rose: Wildrose für die Küche![]() Text/Fotos: Redaktion FA-Navigator Häufig trifft man im Frühling und Frühsommer bei Wanderungen auf zart rosa blühende Rosen an Wald- und Wegrändern. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um die Hundsrose, die im Oktober bis November ihre Früchte, die Hagebutten, ausbildet. Die Hundsrose beißt oder bellt nicht, noch ist sie bei den Vierbeinern für Verrichtungen gleich welcher Art beliebt. Ihr Name bedeutet einfach nur, dass sie weit verbreitet ist und man sie daher fast überall finden kann. Sie wächst in bis zu fünf Metern hohen Sträuchern, bevorzugt an sonnigen Plätzen in sandigen Lehmböden. Die Blüten der Hundsrose duften ganz leicht nach Himbeere und können in der Küche zur Verzierung von Salaten und Desserts oder zur Bereitung von Gelees und Marmeladen verwendet werden. Die weißen Ansätze der Blüten schmecken bitter und sollten daher entfernt werden. Im Spätherbst kann man die Früchte der Hundsrose, die Hagebutten, ernten. Sie enthalten viel Vitamin C und können vielseitig verarbeitet werden. Am häufigsten wird aus den getrockneten Hagebutten Tee bereitet. Er ist leicht säuerlich, sehr erfrischend und eine der Basiszutaten für viele Früchtetees. Man schneidet die Früchte am besten der Länge nach auf und entfernt durch gründliches Waschen die anhaftenden Härchen. Die Fruchtschale und die Kerne können dann getrocknet und als Tee aufgegossen werden. Noch gesünder ist frisches Hagebuttenmus, aus dem sich Saucen, Marmelade und Desserts zubereiten lassen. |
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