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Von der Quelle zur Kapelle![]() Text/Fotos: Redaktion FA-Navigator
Sagenhaft geht es allerorts zu im Odenwald, wie man entlang des Nibelungensteigs erfahren kann. Auf der 15 Kilometer langen Rundtour von der Weschnitzquelle in Hammelbach aus durch die Gemeinde Grasellenbach erfährt der Wanderer ein wenig über die Nibelungenwelt und die Vergangenheit der Region, die einst von den Kelten besiedelt war. Nach einem keltischen Flussgott ist auch die Weschnitz benannt, die bei Hammelbach entspringt und durch den Odenwald und die Rheinebene in den Rhein mündet. Wahrscheinlich an
der Stelle eines alten keltischen Bergheiligtums ist die Walburgiskapelle auf dem Kapellenberg über dem Ort Weschnitz gebaut worden. Der Kahlberg östlich vom Kapellenberg ist einst von Karl dem Großen als Grenze der Mark Heppenheim festgelegt worden.
Der Hildegeresbrunnen wiederum soll nach einem fränkischen Adligen und Heerführer namens Hiltiger benannt worden sein, der in der Nähe die Siedlung Hilterklingen gegründet haben soll. Der Luftkurort mit Kneipp-Heilbad Grasellenbach ist die letzte Station vor dem Rückweg durch das Gassbachtal nach Hammelbach. Im Wald südöstlich von
Grasellenbach soll die Quelle entspringen, an der der grimme Hagen den Helden Siegfried niedergestreckt hat. Das hat zumindest die Nibelungenkommission so festgelegt. Viele Mythen und Sagen also, die uns auf der Rundwanderung mit angenehmen 250 Höhenmetern begleiten. |
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